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NON-PROFIT
PROJEKTE
 
[english]
"Konflikte beinhalten besondere Gelegenheiten, Veränderungen und Chancen für die Zukunft. Sie verstecken Perlen unter dem Mantel von Differenzen, Kampf und Schmerz. Es ist unser Job Ihnen beim Finden dieser Perlen zu helfen."
Sonja Rauschütz, Obfrau

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Artikel
Trockentraining für Verhandler 03/2004 (D)
Placing Peace-making back on the map 06/2003 (E)
Sicherheitsmagazin 2/2003 (D)
Friedensstifterin 08/2002 (D)
CMG Newsletter 06/2002 (E)

Das Israeli Palestinian Negotiators Program (IPNP) wurde von Moty Cristal und Sonja Rauschütz in enger Zusammenarbeit mit Harvard Professor Roger Fisher, Autor von "Getting to Yes" und "Beyond Reason", dessen engste Mitarbeiterin Sonja Rauschütz über mehrere Jahre hinweg war, und Dr. Landrum Bolling, einem sehr erfahrenen "Senior Evoy" im langjährigen Nahost Konflikt. IPNP ist ein Programm zum Ausbau professioneller Kapazität und Aufbau eines Netzwerkes von Israelischen und Palestiniänsischen VerhandlerInnen. Das Hauptziel ist den professionellen Austausch von denen zu fördern, die den offiziellen Friedensprozess direkt und indirekt beeinflussen. Weiters sind die Verbreitung von gemeinsam entwickelten Methoden und Praktiken der Verhandlungsführung, das erhöhte Verständnis um Wirkung von Prozessgestaltung sowie die Förderung einer konstruktiven Konflikt - und Verhandlungskultur deklarierte Ziele von IPNP.

Die besonders ausgewählten Teilnehmenden sind aktive professionelle VerhandlerInnen, die als Privatpersonen eingeladen sind und als solche teilnehmen. IPNP ist eine akademische Plattform und kein Forum für formelle Verhandlungen.

Neben anderen, sind Harvard Institutionen wie das Harvard Negotiation Project oder die Kennedy School of Government unsere engsten transatlantischen AllianzpartnerInnen. Dieses internationale Programm inkludiert nicht nur die direkten Parteien des Konfliktes, sondern auch VertreterInnen der Internationalen Gemeinschaft, die sich fortlaufend um Vermittlung im Nahen Osten bemühen. (mehr ...)


Israelische und Palästinensische Archäologie - ExpertInnen Gruppe

Das Projekt ist eine gemeinsame Initiative von drei ExpertInnen der Archäologie, einem Israelischen Archäologen des Cotsen Institute of Archaeology at UCLA, dem Direktor des Palestinian Association for Cultural Exchange (PACE) in Ramallah und einer wissenschaftlich sehr erfahrenen Archäologin der University of Southern California mit Spezialisierung Naher Osten. Gemeinsam organisierten die drei ExpertInnen zwei sehr erfolgreiche Konferenzen über Israelische und Palästinensische Archäologie. Darauf aufbauend stellen sie ihre umfassende Erfahrung und ihr gesammeltes Verständnis von Fragestellungen des Umgangs mit dem kulturellen Erbe und die Bedeutung von Archäologie für die Entwicklung von Lösungen im Israelisch-Palästinensischen Konflikt. Die eingeladenen Mitglieder der ExpertInnen Gruppe sind individuell ausgewählte und gut vernetzte Israelische, Palästinensische und US-amerikanische ArchäologInnen, die einflussreiche Positionen in der Akademia, in NGOs und in Regierungsinstitutionen innehalten und als Privatpersonen teilnehmen.

Unter den lokalen KooperationspartnerInnen finden sich die Non - Profit - Organisationen Palestinian Association for Cultural Exchange (PACE), das 1991 gegründete Centre for Architectural Conservation (RIWAQ) sowie die Nelson Glueck School of Biblical Archaeology am Hebrew Union Colllege in Jerusalem mit dem Department of Archaeology and Ancient Near Eastern Studies an der Tel Aviv Universität.

Neben der professionellen Prozessgestaltung und der operativen Umsetzung dieser Initiative, die mit politischen Veränderungen und geographischer Instabilität konfrontiert ist bietet Vienna Partners dieser einmaligen Arbeitsgruppe von ExpertInnen zweifache Unterstützung:

Weiters sind einzelne Mitglieder des Israeli Palestinian Negotiating Partners Program beteiligt. Diese haben bereits eine Serie von Verhandlungstrainings durchlaufen und Erfahrung im Umgang mit Techniken der gemeinsamen Problemlösung gesammelt. Sie sollen helfen die jeweiligen wichtigsten israelischen und palästinensischen Interessen anzusprechen und gemeinsam allgemeine Richtlinien und Hilfestellungen für Israelische und Palästinensische VerhandlerInnen anzubieten; dabei stehen Fragen des Umgangs mit dem kulturellen Erbe, Ausgrabungsstätten und ähnliche Themen im Vordergrund.


Balkan Negotiating Partners
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Seit 2004 pflegen das Berliner Team von Dr. Schwarz-Schilling (CSSP) und das Vienna Partners Team den professionellen Austausch und seit 2005 kooperieren beide Organisationen im Kosovo, in Bosnien und Herzegowina und in Mazedonien.

Die Verbindung der Integrativen Mediation mit den Methoden der interessensbasierten Verhandlungsführung nach dem Harvard Konzept, zielen auf die Verankerung des allgemeinen, hierarchischen Prozess der internationalen Konfliktlösung auf lokaler Ebene ab. Einerseits wird das Verständnis der Zivilgesellschaft für einzelne Maßnahmen erhöht, andererseits werden die AkteurInnen der Gemeinden verstärkt ausgebildet und können so den lokalen Friedensprozess zunehmend selbst gestalten.


Frauen machen Frieden

Die Integration von hoch qualifizierten ProfessionistInnen mit diversen internationalen Hintergründen und die gleichwertige Einbindung von Frauen und Männern sind zwei wichtige Prinzipen der Kooperation bei Vienna Partners. Wir fördern die aktive Rolle von Frauen an Verhandlungstischen und integrieren die Stimmen von Minderheiten in Friedensprozessen.

1999 startete die ehemalige US Botschafterin in Wien und gegenwärtige Direktorin des "Women and Public Policy Program" an Harvards Kennedy School of Government, Swanee Hunt, die weltumfassende Initiative Women Waging Peace (WWP). Es ist ein gemeinsames Unterfangen der Kennedy School of Government und der Non-profit Organisation Hunt Alternatives, die die entscheidende Rolle und die essentiellen Beiträge von Frauen im Vermeiden von gewaltvollen Konflikten, im Beenden von Kriegen, im Wiederaufbau von zerstören Gesellschaften und in der Erhaltung von Frieden in gefährdeten Regionen rund um die Welt anerkennen. Seit dem Beginn in Cambridge im Herbst 1999 und später während des Women Waging Peace Policy Day in Wien im Juli 2002, unterstützt Sonja Rauschütz und andere aus dem Team der Vienna Partners Women Waging Peace. Die Aktivitäten zielen auf die Vernetzung von Frauen, die in Konfliktregionen tätig mit anderen und mit politischen EntscheidungsträgerInnen.

Im Oktober 2003 begleitete das Vienna Partners Team die zweitägige Konferenz von österreichischen und afghanischen NGOs in Wien: "Frauen machen Frieden - Frieden durch Unterstützung von Frauen in AFGHANISTAN. Diese gemeinsame Initiative wurde von Zerka Malyar von Guraf (Gesellschaft für die Rechte von Afghanischen Frauen und Kindern) und von Dr. Petra Gruber von IUFE (Institut for Umwelt - Friede - Entwicklung) ins Leben grufen. Teilgenommen haben sowohl die Afghanische als auch die Österreichische Frauenministerin.

Beatrix Schmelzle, Direktorin für Programm Entwicklung und aktives Mitglied des Deutschen Chapters von Women in International Security (WIIS) sucht gemeinsam mit Sonja Rauschütz und in Kooperation mit VertreterInnen des österreichischen Bundsministeriums für Landesverteidigung PartnerInnen für die Etablierung des Zentraleuropäischen Chapters von Women in International Security. Bei Interesse kontaktieren Sie bitte Beatrix Schmelzle.